Im Folgenden werden die häufigsten Fragen zum Thema Datenschutz und Datenerhebung gelistet, welche sich im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung (kWP) stellen. Darauf aufbauend werden Antworten geliefert, welche lediglich als Beispielantworten dienen sollen.
Gliederung
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Allgemeine Fragen zu Datenerhebung und Datenschutz
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Spezifische Fragen zur Nutzung der EWR Cloud
Allgemeine Fragen zu Datenerhebung und Datenschutz
1. Wieso ist die Erhebung von Verbrauchsdaten so wichtig für die kommunale Wärmeplanung?
Die Erhebung von Verbrauchsdaten stellt die Grundlage der Bedarfsanalyse dar und liefert eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Wärmebedarf der Kommune. Nur auf Basis einer detaillierten Verbrauchsdatenerhebung können weitere Schritte im Projektverlauf getätigt werden.
2. Welche Daten werden im Rahmen der Wärmeplanung erhoben?​​
Zu Projektbeginn werden geografische Daten der jeweiligen Kommune eingepflegt, wie z.B. ALKIS-Daten. Zudem werden im Rahmen der Bestandsanalyse auch Energieverbrauchsdaten der Netzbetreiber erhoben, wie bspw. Wärmeverbräuche und Netzpläne, etc. Ebenfalls werden kommunale Daten und Entwicklungspläne eingepflegt, wie z.B. Gebäudedaten oder Flächennutzungs- und Bebauungspläne. Gesammelt und geclustert werden diese Datensätze in die Software des digitalen Zwillings, sodass aus den eingepflegten Daten ein kartografisches Abbild der Kommune entsteht. Bei allen zu erhebenden Daten greift die DSGVO, sodass der Datenschutz übergreifend gewährleistet ist. Gemäß der vorliegenden Datenschutzerklärung der Dienstleister werden alle übermittelten Daten anonymisiert und ausschließlich zum Zweck der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung verwendet. Die Daten dürfen zu keinem anderen Zweck, weder von uns noch von unserem beauftragten Dienstleister, genutzt werden und werden im Anschluss an deren Erstellung gelöscht.
3. Wieso sind auch Verbrauchsdaten der Industrie relevant und warum werden diese bestenfalls nicht anonymisiert verwendet?
Zu Projektbeginn werden geografische Daten der jeweiligen Kommune eingepflegt, wie z.B. ALKIS-Daten. Zudem werden im Rahmen der Bestandsanalyse auch Energieverbrauchsdaten der Netzbetreiber erhoben, wie bspw. Wärmeverbräuche und Netzpläne, etc. Ebenfalls werden kommunale Daten und Entwicklungspläne eingepflegt, wie z.B. Gebäudedaten oder Flächennutzungs- und Bebauungspläne. Gesammelt und geclustert werden diese Datensätze in die Software des digitalen Zwillings, sodass aus den eingepflegten Daten ein kartografisches Abbild der Kommune entsteht. Bei allen zu erhebenden Daten greift die DSGVO, sodass der Datenschutz übergreifend gewährleistet ist. Gemäß der vorliegenden Datenschutzerklärung der Dienstleister werden alle übermittelten Daten anonymisiert und ausschließlich zum Zweck der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung verwendet. Die Daten dürfen zu keinem anderen Zweck, weder von uns noch von unserem beauftragten Dienstleister, genutzt werden und werden im Anschluss an deren Erstellung gelöscht.
4. Warum sind für die Erstellung einer Wärmeplanung auch Abwasserdaten notwendig?
Durch die Erhebung von Abwasserdaten wird sichergestellt, dass übergreifend alle Abwärmepotenziale festgestellt werden. Innerhalb des Ablaufs eines Klärwerks können je nach Wassertemperatur des Abwassers Abwärmepotenziale identifiziert werden, die in der Planung von Maßnamenstrategien eine entscheidende Rolle spielen.
5. Im Rahmen der Wärmeplanung werden Daten erhoben. Wie stellt die EWR Climate Connection sicher, dass aus den gelieferten Daten keine Rückschlüsse auf den individuellen Verbrauch der einzelnen Haushalte gezogen werden?
Laut Wärmeplanungsgesetz § 10 Abs. 2 müssen die Verbrauchsdaten auf mindestens fünf Zählpunkte zusammengefasst werden. Diese aggregierten Daten werden von den Energieversorgern datenschutzkonform geliefert. Anschließend bildet die EWR Climate Connection den Durchschnittswert dieser Lieferadressen und ordnet diese Durchschnittswerte den Zählpunkten zu. Dadurch ändert sich der Gesamtenergieverbauch einer Straße nicht und gleichzeitig können keine Rückschlüsse über den Individualverbrauch eines Einzelnen gezogen werden. Im Falle von Straßenzügen mit weniger als drei Zählpunkten, werden diese der nächstmöglichen Straße zugeordnet.
6. Wie genau findet die Prüfung der gelieferten Datenbestände auf Plausibilität und Vollständigkeit statt?
Zunächst erfolgt dies visuell auf Vollständigkeit der gelieferten Rohdaten. Alle Daten werden eingelesen und zusammengeführt. Hierbei werden Prüfalgorithmen eingesetzt, die basierend auf statistischen Verfahren verdächtige Werte kennzeichnen. Im Rahmen der Projekte werden auffällige Daten durch Expert:innen von Climate Connection und dem Auftraggeber gemeinsam geprüft.
7. Wie lange werden die Ergebnisse gespeichert und wann werden sie automatisch gelöscht?
Zunächst erfolgt dies visuell auf Vollständigkeit der gelieferten Rohdaten. Alle Daten werden eingelesen und zusammengeführt. Hierbei werden Prüfalgorithmen eingesetzt, die basierend auf statistischen Verfahren verdächtige Werte kennzeichnen. Im Rahmen der Projekte werden auffällige Daten durch Expert:innen von Climate Connection und dem Auftraggeber gemeinsam geprüft.
8. Verschlüsselung bei Datenübertragung: Welche technischen Möglichkeiten sind vorhanden, um die Datenbestände an Climate Connection angemessen zu verschlüsseln?
Im Regelfall kommen verschlüsselte ZIP-Dateien zum Einsatz. Das Passwort wird auf einem separaten Weg zur Verfügung gestellt. Die Übertragung erfolgt über ein Onlineportal. Sofern dieses genutzt wird, findet die Übertragung der Daten für das Webtool verschlüsselt statt (HTTPS). Die Datenspeicherung erfolgt über die EWR-Cloud als sicherer Datentransferwerg. Die entsprechenden Server dieser Cloud sind ansässig in Rheinland-Pfalz.
9. Können die Daten und die Ergebnisse projektspezifisch getrennt gespeichert werden?
Daten können nach der Verarbeitung im Webtool zugänglich gemacht werden. Hierfür ist ein Rechte- und Rollensystem implementiert, das eine Mandantentrennung ermöglicht.
Allgemeine Fragen zu Datenerhebung und Datenschutz
10. Was genau ist die EWR-Cloud und wofür wird Sie genutzt?
Die EWR-Cloud dient als Online-Datenspeicherungs-Tool für die Speicherungen von Dokumenten, die während des Projektverlaufes entwickelt werden. Die Plattform dient als Kommunikationsmittel zwischen den Projekt-Akteuren und vereinfacht den Austausch von Daten.
11. Wie genau werden die Daten innerhalb der EWR-Cloud gespeichert und verwendet?
Datensätze werden mittels einer Upload-Funktion im jeweiligen Projektbereich abgespeichert. Es werden ausschließlich Daten und Dokumente im Zusammenhang mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung erhoben. Diese werden nach Projektende automatisch aus der EWR-Cloud gelöscht.
12. Welche Nutzer haben Zugriff auf die EWR-Cloud und wie wird sichergestellt, dass keine Fremdpersonen Zugriff erlangen?
Innerhalb der Projektorganisation erhalten die Kommune sowie die Mitarbeiter:innen der EWR Climate Connection Zugriff auf die Software. Mittels individueller Zugangsberechtigungen wird der Zugriff begrenzt und kann jederzeit angepasst werden. Individuelle Passwörter und entsprechende Cyber Security Systeme stellen einen reibungslosen Ablauf sicher.
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